Tja…

.. Pech.

Passiert einem ein Unglück, zeigen alle nach außen Betroffenheit und signalisieren dem Verursacher, dass sie mit ihm mitfühlen und hoffen, dass sich alles für ihn zum Besten wendet. Insgeheim denkt jedoch jeder „zum Glück ist es nicht mir passiert“ oder „hätte er doch besser aufgepasst“ oder sogar „eigentlich dachte ich das schon immer„.

Jeder ist froh, dass nicht er der ist, der an den Pranger gestellt wird, dass er nicht der ist, der verantwortlich gemacht werden kann für den Schaden oder die Verletzungen einer Person.

 

Vor einigen Tagen geschah das einer Person. Ich kenne die Person noch nicht so lange, aber schon bevor wir uns näher kennenlernen konnten, war sie mir sympatisch und nach einigen gemeinsamen Einsätzen konnten wir schnell eine gemeinsame Wellenlänge finden. Hand in Hand arbeiteten wir zusammen, so als hätten wir schon immer gemeinsam gearbeitet und ich schätze ihre Art, mit dem Patienten umzugehen, freundlich, einfühlsam, aber doch bestimmt und durchsetzend.

Bis sich ihr Leben um 180° zu drehen scheint. Ein kleiner Schatten, eine unbedachte Bewegung, viel zu viel Dunkelheit und zu viel Faktoren, die aufeinander trafen und sich zu einen schrecklichen und traurigen Bild zusammenfügten, das eine schwer verletzte Person und meine zutiefst geschockte Kollegin in grauenhaften, schemenhaften Zeichen darstellt.

Ich weiß nicht, wie das ausgehen wird, ich weiß nur, dass alle tief betroffen sind und jeder insgeheim denkt: „zum Glück nicht ich.

Zurück zu der Überschrift. Denkt das nicht jeder von uns? Sagen wir das nicht insgeheim, manchmal auch laut, vielleicht auch mitfühlend: „Tja, Kumpel, da hast du echt Pech gehabt.“  Ich habe gelernt, dass alles, das im Leben geschieht, einen Grund hat und es keine Erklärungen wie „Pech“, „Schicksal“ oder „Glück“ gibt.

Und die Kollegin? Sie hat ihr Lächeln nicht verloren. Aber es ist nachdenklicher geworden, gequälter.

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Versatile Award

Anne hat mich in ihrem Blogpost verlinkt und da ich kein Spielverderber sein möchte, mache ich natürlich mit 🙂 werde aber niemanden mehr verlinken.

Ich soll 7 Fakten über mich posten.

  1. Rettungsassistentin war nie mein Traumberuf. Als Kind dachte ich nie, dass ich mal mit Blaulicht durch die Straßen fahren werde.
  2. Ich plane alles durch. Wann ich aufstehe, wann ich was mache und wann ich schlafen gehe. Alles eine Frage der Organisation.
  3. Ich bin was die Arbeit angeht, ein sehr gewissenhafter Mensch und gehe immer 100% sicher, dass das, was ich mache, richtig und nützlich ist.
  4. Wie mein Blog schon verrät, bin ich ein gläubiger Mensch.
  5. Eigentlich würde ich mein Leben lang durchschlafen, aber es gibt so viele interessante Sachen, die man tun kann, also leidet der Schlaf drunter.
  6. Ich versuche immer ehrlich zu sein, egal um was es geht.
  7. In meinem Leben gibt es hohe Ziele, die ich erreichen möchte und auf die ich hinarbeite.

Jetzt wisst ihr ein wenig mehr über mich 🙂