Unvergessen

In manchen stillen Minuten sitze ich da und denke nach. Über das Leben, über das Sterben. Über krank- und gesundsein. Über viel und wenig und über das hier und jetzt.
Ich denke über meinen Beruf nach, über meine Arbeit. Ich denke über die Patienten und über die Kollegen nach. Vieles schwirrt in meinem Kopf herum und ich versuche, eine klare Struktur zu entwickeln.
Hier und da blitzen Namen auf, vergessene Einsätze, nie vergessene Bilder.
Manchmal kommt der Gedanke, wie viel ich schon gesehen, erlebt, gerettet und verloren habe. Manchmal frage ich mich, ob Menschen, die doppelt so viele Jahre zählen wie ich, jemals solche Dinge sehen werden.
Manchmal stelle ich mir vor, was wäre, wenn andere Menschen sehen würden, welche Bilder in meinem Kopf noch umhergeistern.
Manchmal sitze ich ganz still da, lasse diese Gedanken zu und rufe mir bewusst die Bilder in Erinnerung.
Dann schaue ich zu dem, der mich versteht und schütte mein Herz vor dem aus,  der stärker als jedes Leid ist. Ja, ich weiß, dass es einen gibt, der mächtiger ist als alles in der Welt und auf ihn habe ich mein Vertrauen gesetzt.

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