Es kommt drauf an, auf welcher Seite man steht

Leise schließen sich die Türen hinter mir. Ich trete in die Wagenhalle ein und stehe vor dem Auto.
In Gedanken bin ich noch bei dem Patienten, den wir gerade ins Krankenhaus gebracht haben.
In der Aufnahme hat mir die Ärztin zudem von einer anderen Patientin erzählt, die ich vor einiger Zeit brachte.
Sie hat ihre schwere Erkrankung halbwegs überstanden und befindet sich in einer Reha.
Der jetzige Patient ist so krank, dass es kaum Hoffnung hat für ihn.

Während ich so dastehe und die die Tür, die sich immer wieder öffnet und schließt, anschaue, bin ich froh, dass ich herausgehen kann und nicht hinein muss.

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Ein Gedanke zu “Es kommt drauf an, auf welcher Seite man steht

  1. Genau das Gleiche denke ich mir auch öfters. Wir dürfen wieder aus dem Krankenhaus raus gehen, sind keine Patienten oder Angehörige, uns gehts gut.
    Ich denke man lernt das Leben vieleicht echt aus anderer Sicht kennen und weiß es mehr zu shätzen, zu mindestens gerade als junger Mensch, der sich sonst über Krankheit oft sehr wenig bis gar keine Gedanken macht.

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