Learning by doing

Meine Azubis fragen oft, woher man weiß,
* ob das EKG auffällig ist oder nur eine harmlosen Störung vorliegt,
* was genau die Ableitung bedeutet,
* dass das Herzgeräusch pathologisch ist,
* wie sich ein paralytischer Ileus anhört,
* dass der Thorax nicht belüftet ist, oder doch bisschen
* dass der Patient vor ihm eine Lähmung hat oder nicht.

Es ist nicht einfach, oft muss man Detektiv sein.

Aber du kannst es lernen.

Indem du deinen Patienten EKGs schreibst, alle Ableitungen anschaust, den Ausdruck genau untersuchst.
Indem du die Patienten abhörst und dir eine zweite Meinung vom qualifizierteren anhörst.
Indem du deinen Kollegen abhörst um zu wissen, wie sich ein gesundes Geräusch anhört.
Indem du selber dir soviel Wissen wie möglich aneignest, den Einsatz reflektierst, ihn im Lehrbuch nachliest.
Indem du einen Einsatzbesprechung anstrebst und dir Kritik gefallen lässt.

Ganz egal ob du das Wissen einmal brauchst und ob es einen Unterschied macht.
Wenn du es einmal brauchen wirst, wirst du froh darüber sein.

Und immer, wirklich immer versuchen soviel wie möglich zu machen, fragen, Initiative ergreifen.

Du lernst es nur, wenn du es oft genug machst.

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