Von Hundert auf Null

Lisa ist eine unserer Kolleginen, sie arbeitet zwar nicht im Rettungsdienst, aber wir haben oft mit ihr zu tun, denn sie ist in der Notaufnahme des Krankenhauses beschäftigt. Man kennt sich, man sieht sich, man wohnt im gleichen Ort und die Kinder besuchen die gleiche Schule.

Eines Tages, es ist früher Nachmittag, werden wir zu einer bewusstlosen Person alarmiert. Es kann alles sein, oder vielleicht nichts, mal sehen.
Schon von weitem sehen wir eine Menschenmenge stehen und auf eine Person starren, die etwas macht. Näher kommend sehen wir, dass ein Mann schon eine Laienreanimation durchführt.
Schnell packen wir unsere Ausrüstung aus, die Paddles kleben auf dem Brustkorb, der Ersthelfer wird abgelöst, der Zugang sitzt, Suprarenin ist drin und im Handumdrehen ist der Patient intubiert. Jetzt gehts ums Drücken, Beatmen, Injizierten und Fremdanamnese betreiben.
Laut Umstehender ist der Patient einfach umgekippt, äußere Verletzungen finden wir durch den Aufprall (Abschürfungen).
Die Frage, ob jemand den Patienten kennt wollen wir stellen, doch schon bevor wir die Antwort bekommen, sehe ich nochmal genau hin.

Es ist Lisa.

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