Der Sonne entgegen

Ich sitze im Auto, eine harte Schicht liegt hinter mir. Gedanken überschlagen sich in meinem Kopf.

„Wird er es schaffen?“

„Hätten wir vielleicht doch den Notarzt dazuholen sollen?“

„Das andere Klinikum hätte wahrscheinlich eine besser Versorgung gewährleisten können.“

„Was ist nur mit dem Kollegen los?“

Fragen über Fragen, Wortfetzen und Gedanken wirbeln herum, während ich das Auto starte, die Heizung hochdrehe und losfahre. Es ist ein gutes Gefühl nach Hause zu fahren. Es ist schön zu wissen, man hat Feierabend und alle anderen gehen nun zur Arbeit. Es sieht gut aus, dass deine Spur fast frei ist.

Während ich fahre, kommt mein Geist zur Ruhe, die Fragen verstummen. Ich lasse die Arbeit hinter mir. Ich fahre in den Feierabend – am frühen Morgen.

Ich fahre der Sonne entgegen.

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